Schleppjagd 2014 - 27. September

Seit über 20 Jahren (Impressionen der ersten Jagd aus 1967 finden Sie hier) treffen sich am letzten Septemberwochenende Reiterinnen und Reiter aus ganz Deutschland um in dem einmaligen Gelände des Rodderberges hinter der Meute des Rheinisch Westfälischen Schleppjagdvereins e. V. (RWS) zu jagen.

Auch an dem letzten Septemberwochenende trafen sich mittags rund 60 Reiter zum Stelldichein auf dem Gut Broichhof.

Musikalisch begleitet wurden die Reiter von den Bläsern „Les Trois Fontaines“ aus Hagenau (Elsaß).

Die Zuschauer im „Bollerwagen“ wurden entlang der Strecke gefahren und hatten bei schönstem Wetter einen perfekten Ausblick über das ganze Geschehen und über die einmalige Kulisse, mit Blick auf das Rheintal und Siebengebirge.

Nach der Jagd trafen sich alle Reiter gesund zum gemütlichen Schüsseltreiben im Landgasthaus Gut Broichhof ein.

Bilder der Schleppjagd 2014

Das Reiten hinter der Meute ist ein Sport von eigener Faszination, denn der Mensch muss sich dazu des Vertrauens und der Bereitschaft zum Mitmachen von Pferden und Hunden sicher sein.

Dies Vertrauen baut sich nur durch langes, intensives, partnerschaftliches Training auf.

Entscheidenden Einfluss auf eine sichere und erfolgreiche Jagd hat der Master of Hounds der die Jagdstrecken gemeinsam mit dem Jagdherren oder der Jagdherrin festlegt, jeweils die Schleppe einweist und im Jagdfeld die Führung der Meute gemeinsam mit dem Huntsman übernimmt. In dieser Aufgabe wird er von den Pikören unterstützt

Die jagende Meute des RWS umfasst  zurzeit 66 Hunde davon 37 Rüden und 29 Hündinnen. Die langen Strecken erfordern gute Kondition und eine einwandfreie Gesundheit. Alles ist abhängig von der Nase der Hunde und ihrer Fähigkeit den „Scent“ der Schleppe zu riechen und ihr mit „Geläut“ in wildem Jagdeifer zu folgen.

Impressionen Schleppjagd 1967

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Impressionen Schleppjagd 2013